Nachrichten

So sehen Parkbesucher „ihren“ Fürstlich Greizer Park - ein Resümee unseres Fotowettbewerb-Aufrufs zur BUGA 2021

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Im Juni 2019 warb unser Freundeskreis Greizer Park in der OTZ um Fotoeinsendungen in Vorbereitung eines Kalenders, den wir anlässlich der BUGA 2021 herausbringen wollten. Ausdrücklich Laienfotografen waren angesprochen, ihre "Best of"-Aufnahmen, auch Experimentelles, ungewohnte Blickwinkel und spezielle Motive einzuschicken.

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Herbst - und die Sommerpalais-Fenster erhalten einen neuen Anstrich

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Es wird Herbst - für manche Besucher die schönste Jahreszeit im Fürstlich Greizer Park. Die Bäume wetteifern geradezu miteinander um die prächtigste Laubfärbung. Die Oktobersonne trägt zur bunten Vielfalt bei. Der Blick geht weit über die gemähten Wiesen, die Raumwirkung der Parkgestaltung wird jetzt besonders spürbar. Die Ornamentbeete sind beräumt worden, die Winterbepflanzung der Blumenuhr steht an. Und die Holzfenster am Sommerpalais erhalten einen Renovierungsanstrich. Natürlich fachmännisch und denkmalgerecht.    

 

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Vor 175 Jahren wurde Rudolph Reinecken geboren

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Rudolph Reinecken prägte wohl wie kein anderer ab März 1873, schließlich im Range eines Parkdirektors, fünfzig Jahre lang den Greizer Park. Vor 175 Jahren, am 17. September 1846 wurde er in  Asternburg/Ostpreußen geboren.

[Siehe auch Beitrag auf unserer Homepage unter: Der Park/Geschichte/Bedeutende Persönlichkeiten der Parkgeschichte - Rudolph Reinecken]

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Parkneuigkeiten im BUGA-Sommer

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Unser Fürstlich Greizer Park ist bekanntlich einer der 25 Außenstandorte der Erfurter Bundesgartenschau. Am Parkeingang, gegenüber der Blumenuhr, wird der Besucher mit einer wunderschön gepflanzten Blumen-Botschaft darauf hingewiesen. Unter den geschickten Händen der Parkgärtner und der Verwendung von 200 Exemplaren Alternathera „pink“ (rotes Papageienblatt) entstanden die Schriftzüge „BUGA 2021“ und „ERFURT“.  Dazwischen ist das BUGA-Logo, eine stilisierte rotfarbene Blüte, mittels verschiedenfarbiger Verbenen und kontrastierender weißer Zauberglöckchen nachempfunden worden.

[plus Ergänzung vom 11.9.2021 zum Auftritt des Fürstlich Greizer Parks auf der BUGA in Erfurt]

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Sanierung der Rotunde läuft an

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Mit dem Rücken zur Parkgasse, mit Blick in den Park, steht die „Rotunde“, ein historisches Bauwerk, dessen Zweckbestimmung im Zeitverlauf mehrfach wechselte. Mit den Jahren stellten sich an diesem auch für den Park prägenden Bauwerk zunehmend besorgniserregende Verschleißschäden ein, deren Behebung von der Parkeigentümerin, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, nunmehr angegangen wird.

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Sparkasse Gera-Greiz fördert Wandkalender 2022 "Fürstlich Greizer Park"

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Fotografische Impressionen aus dem Fürstlich Greizer Park vereint ein Wandkalender 2022, den der Freundeskreis Greizer Park e.V. herausgibt. Das Gartendenkmal, das seit 2009 als „Kulturdenkmal von nationalem Rang“ eingestuft ist, gehört zu den 25 Außenstandorten der Bundesgartenschau 2021 – und pünktlich vor der Eröffnung der Buga konnte am 21. April Vereinsvorsitzender Mario Walther gemeinsam mit Landrätin Martina Schweinsburg, Bürgermeister Alexander Schulze, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Gera-Greiz, Dr. Hendrik Ziegenbein, sowie Eva-Maria von Máriássy, Direktorin der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz im Sommerpalais, den druckfrischen Kalender präsentieren.

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„Frühlingsbeginn 2021“ im Park - ein fotogener Gastbeitrag von Annett Schwabe

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Der diesjährige kalendarische  Frühlingsstart („Tagundnachtgleiche“) kam frostig und mit einer kompletten Schneedecke daher. Dem Parkambiente tat das keinen Abbruch, und seine gefiederten Bewohner lassen sich durch solche Launen der Natur sowieso nicht aus ihrem Rhythmus bringen. 

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Die Schnitzkunst des Johannes Schleich - eine wunderbare Entdeckung

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Er wohnte 67 Jahre im Parkgewächshaus. Und verwandelte die Natur des Greizer Parks in geschnitzte Kunst: Singvögel, Eichhörnchen, Uhu, die Blätter von Gehölzen und vieles mehr. Dabei ist er in seiner Heimatstadt Greiz weitgehend unbekannt geblieben. Deshalb möchten wir Johannes Schleich, der erst wenige Tage vor seinem Tod mit 102 Jahren das Schnitzmesser aus der Hand legte, und eine Auswahl seiner Schöpfungen hier vorstellen.

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Neuer Gehölzführer für den Fürstlich Greizer Park

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Es ist geschafft, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten als Herausgeber bietet nach der Erstauflage in 2009 nun die maßgeblich von Helmut Wiegel betreute überarbeitete Neuauflage des Amtlichen Führers „Schätze der Pflanzenwelt im Fürstlich Greizer Park“ an. Erhältlich ist das unverändert handliche Büchlein im Shop der Stiftung (https://www.thueringerschloesser.de/shop/), an der Besucherkasse des Sommerpalais (wenn dort die Corona-bedingte Schließung ein Ende hat) und im Buchhandel (ISBN-Nr. 978-3-422-98607-7, Preis 5,80 €).

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Winter im Fürstlich Greizer Park

Von Mario Walther, (Kommentare: 0)

Schnee im Park

Nach langer Zeit liegt wieder einmal Schnee im Fürstlich Greizer Park. Jede Menge Besucher sind wieder in dem nun weißen Park unterwegs und genießen die herrliche Winterlandschaft. Unsere Parkgärtner sorgen für einen sicheren Besuch, in dem sie die streuen und die Wege sicher halten. 

 

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Sonderinvestitionsprogramm

Von Mario Walther, (Kommentare: 0)

Pressemitteilung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Statik, Technik, Kostbarkeiten – Große Sanierungsaufgaben für die anstehende Schlösserförderung

Die Sanierung von Schlössern und Gärten in Thüringen soll durch ein 17. Dezember 2020 Ende November auf den Weg gebrachtes Sonderinvestitionsprogramm von Bund und Land gefördert werden. Wichtige Aufgabenbereiche liegen in der Baukonstruktion, modernen musealen Arbeitsbedingungen und in der Restaurierung historischer Ausstattungen. Worum geht es? „Mit der Förderung haben wir die Chance, viele Denkmale durch gründliche Sanierung auf mehrere Generationen hinaus fit zu machen. Da darf man getrost auf Jahrhunderte hinaus denken. Das ist eine verantwortungsvolle Herausforderung, aber es geht auch große Faszination davon aus“, so Dr. Doris Fischer, Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. „Zudem ist die nachhaltige Sicherung der Denkmalsubstanz schlichtweg die Voraussetzung für die Arbeit von Museen, Archiven und anderen kulturellen Einrichtungen in den Anlagen.“ Was sind die Schwerpunkte beim Substanzerhalt? Für viele Schlösser geht es um die erste umfassende Sanierung seit ihrer Errichtung. Alterserscheinungen wurden verschärft durch unsachgemäße Umbauten und Überlastungen. Die Bandbreite der Schäden reicht von substanzbedrohenden statischen Mängeln in der Baukonstruktion über gewaltige desolate Dächer bis hin zu verformten Geschossdecken, an denen unersetzbarer Stuck hängt. Auch Haus- und Sicherheitstechnik sind hier wichtige Themen. Wie profitieren die Museen von den Investitionen? Von barrierefreier Erschließung über zeitgemäße Depotlösungen und Arbeitsplätze bis hin zu Voraussetzungen für eine moderne Museumsdidaktik sind räumliche und technische Voraussetzungen zu schaffen. Eine zunehmend wichtige Rolle spielt auch die touristische Infrastruktur. Was soll durch Restaurierungen erreicht werden? Beim Restaurieren geht es um den Erhalt von Substanz und um das Gesicht des historischen Erbes. Historische Raumkunstwerke mit ihren Farbfassungen, Malereien, Stuckaturen, Spiegeln und vielem mehr sind zu konservieren und zu restaurieren. Das sichert neben dem ästhetischen Wert einen großen Schatz an Kunstwerken, aber auch ein Reservoir versiegender Handwerkstechniken. Restaurierungen sind entscheidende Bausteine für Tourismus und kulturelle Bildung. Was brauchen die Parks und Gärten? Dort sind Brücken, Wege und Treppen zu sanieren und Teiche zu entschlammen. Eine große Aufgabe ist mit dem Klimawandel verbunden, der gartenkünstlerisch relevante Pflanzungen gefährdet und seit einigen Jahren erheblich intensivere Maßnahmen erfordert. Außerdem warten verloren gegangene historische Gartenszenerien auf ihre Restaurierung.

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Neue Winterlinde ist erster Spenderbaum im Fürstlich Greizer Park

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Am 20. November 2020 gab es eine Premiere im Fürstlich Greizer Park. Für eine 2017 nach massivem Pilzbefall abgegangene Winterlinde wurde eine Nachpflanzung vorgenommen, gespendet vom Naturschutzbeirat des Landkreises Greiz für die beiden Naturschützer Dr. Karli Coburger und Frank Leo. Beides sind profunde Kenner des Parks, die sich in den vergangenen Jahrzehnten intensiv um die Erfassung und Bewahrung der hohen ökologischen Wertigkeit des Greizer Parks verdient gemacht haben.

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Volkmar Vogel: 3 Mio. Euro vom Bund für Greizer Park

Von Mario Walther, (Kommentare: 0)

Fürstliche Nachrichten für den Greizer Park: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat beschlossen, dass der Bund den Park in der ehemaligen Residenzstadt mit drei Millionen Euro für das Modellprojekt zur Klimaanpassung in urbanen Räumen fördert. Dies teilt Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, mit.

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Die "Ida-Höhe" - ein lohnenswerter Ausflug

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Zur harmonischen Gesamtwirkung des Fürstlich Greizer Parks trägt auch seine bewusste, enge Verflechtung mit der umgebenden Landschaft bei. Nicht nur größer und weiter erscheint der Park dadurch, das Parkerlebnis gewinnt vor allem durch gezielt geführte Ausblicke in die Umgebung (z.B. Weißes Kreuz, Oberes Schloss, Pulverturm, Gasparinentempel).

Die Väter der heutigen Parkgestaltung, Petzold und Reinecken, überlegten in den 1870er Jahren sogar, das ganze Elstertal und die angrenzenden Hügel zu einem „Wandergarten“ auszugestalten. Am konkretesten gediehen Pläne für einen großen Umfahrungsweg, der den Park mit dem linken Elsterufer verbinden sollte. Offensichtlich vor allem wegen der Hochwassergefährdung - die sog. „Neue Welt“, die große Wiese zwischen Gommlaer Berghang und Elster, liegt nur einen knappen Meter über dem mittleren Elsterwasserstand - wurde diese Überlegung nicht verwirklicht.  

Dagegen hat Rudolph Reinecken 1876 auf Anregung des Fürsten Heinrich XXII. (1846 - 1902) das „Tal der elften Stunde“ hinauf zur „Ida-Höhe“ gartenkünstlerisch gestaltet.

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Die Orchidee des Jahres 2020 in den Hammerwiesen

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Seit 1988 erfolgt jährlich die Wahl einer gefährdeten Art als „Orchidee des Jahres“. Die Wahl treffen die Vorstände des Arbeitskreises Heimische Orchideen (AHO) der Bundesländer in Deutschland.

Nach 1989 wurde das Breitblättrige Knabenkraut nun 2020 zum zweiten Mal zur „Orchidee des Jahres“ gewählt. Auf der Homepage des AHO Thüringen (aho-thueringen.de) kann man sich einen Flyer dazu herunterladen (Flyer_OdJ_2020).

Dactylorhiza majalis (RCHB.) P.F.HUNT & SUMMERH.: Der wissenschaftliche Name „Dactylorhiza“ bedeutet „Fingerwurz“ und rührt von den fingerförmig geteilten Wurzelknollen her, die als Speicherorgan den Winter überdauern (von griechisch dactylos „Finger“ und rhiza „Wurzel“). „Majalis“ weist auf „im Mai blühend“ hin (von lateinisch maialis „auf den Mai bezogen“).  Als deutsche Namen gelten Breitblättriges Knabenkraut, Breitblättriges Fingerkraut und Breitblättrige Kuckucksblume („Blütezeit, wenn der Kuckuck ruft“).

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Frühling mit COVID 19

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

Ein wunderschönes Farbspiel beim frischem Frühlingslaub der Parkbäume, Ornamentbeete in gekonnter Blumenpracht, sichtbare Baufortschritte an der neuen Orangerie im Parkgewächshaus und Öffnungsankündigungen für Sommerpalais und Küchenhaus-Café - nur gute Nachrichten aus dem Fürstlich Greizer Park? Leider nicht. Frostschäden und wochenlange Trockenheit setzen der Vegetation des Parks extrem zu und nähren Befürchtungen für ein ungewisses Jahr. Dies und noch mehr Neuigkeiten gibt es hier.

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Elly-Viola Nahmmacher und der Greizer Park - zum 20. Todestag der Greizer Bildhauerin am 5. Mai 2020

Von Christian Wonitzki, (Kommentare: 0)

„Nur wenn die Linden blühen, umgibt mich ein Hauch von Sehnsucht und Wehmut nach Greiz.“

Elly-Viola Nahmmacher hat mit ihrem religiösen bildhauerischen Schaffen, dessen Werke in über 110 Orten quer durch Deutschland zu finden sind, nicht nur die Stadt Greiz, sondern auch den Greizer Park bekannt gemacht. 

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